berndseibel

Fotografie – willkommen in meiner Bilderwelt

Kloster Fontenay in Burgund – mein Tipp für eine Frühjahrsreise

Draussen wird es langsam wärmer, Ostern rückt näher und damit die Entscheidung welches Ziel für einen Kurztrip gewählt wird. Warum nicht einmal nach Burgund, dass im April garantiert noch nicht überlaufen ist. Als Ziel schlage ich den wunderbaren Ort des Klosters Fontenay vor. Unweit des Dorfes Montbard gelegen, ist die ehemalige Zisterzienser-Abtei Fontenay ein besonderer Ort der spirituellen Erfahrung. Das Kloster ist längst aufgelöst und hat viele Verwendungszwecke erlebt (u.a. als Papierfabrik).

Der heutige Eigentümer restaurierte die Anlage und gibt dem Besucher die einmalige Gelegenheit in die Zeit der Zisterzienser-Mönche einzutauchen. Die ehemalige Abtei Fontenay ist heute ein UNESCO Weltkulturerbe und steht jedermann offen. Auch wer in Kunstgeschichte nicht besonders bewandert ist, kann sich dem Geist der Romanik und seiner Umsetzung in die Klosterbaukunst hier nicht entziehen. Die Basilika, der Kreuzgang, das Dormitorium und die sog. „Werkstatt“ der Mönche sind neben dem Klostergarten die Highlights der ehemaligen Abtei.

Den Besucher umfängt in Kirche und Kreuzgang eine eigenartige, ruhige Stimmung die einen die hektische Welt der modernen sozialen Medien von heute völlig vergessen lässt. Die abgeschiedene Lage des Klosters und die schöne Umgebung tun ein übriges um den Besuch als wohltuend für Körper und Geist zu empfinden. Probieren Sie es doch einfach aus.

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Weinberge im Nebel . . . . .

Der Vortag zum 2. Advent war hier in Franken eine ziemlich nebelige Angelegenheit. In den höheren Lagen schien aber die Sonne, was mich zu einem Ausflug auf den Schwanberg animierte. Tatsächlich waberte die Suppe im Tal und in der Höhe schien die Sonne. Einigen wenigen Spaziergängern oder Touristen bot sich dann am Spätnachmittag ein fast einmaliges Bild. Iphofen und die umgebende Weinberge im Raureif und im Nebel. Einige Fotos gibt´s hier zu sehen.

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Wenn die Blätter gelblich werden . . . .

Ein Spaziergang heute Nachmittag an den Birkensee auf dem Schwanberg bei Iphofen, und ein Gedicht von Stefan George. Der Herbst hat zwar seinen Zenit schon überschritten, aber eher monochrome Farbtöne haben auch ihre Reize.

Wenn die Blätter gelblich werden
Und der kühle Wind sie bricht
Schwach und schwächer stets auf Erden
Nieder strahlt der Sonne Licht:
Hören auch die Herzen wieder
Auf des Wechsels ewigen Ruf
Blumen, Blätter sinken nieder
Die der Lenz in ihnen schuf.
Was zu Hoffnung und zu Wonne
Weckte Sommer-Sonnenstrahl
Schwindet vor der Wintersonne
Und wir trauern kalt und kahl.